Gebäudeschadstoffe

​Heute wissen wir, dass viele Allergiesymptome sowie Erkrankungen (Krebs, Schädigung des Nervensystems, Nerven- und Organschäden etc.) auf Schadstoffe in Gebäuden zurückzuführen sind.Die Hauptprobleme für Erkrankungen stellen die nachfolgend aufgeführten Gebäudeschadstoffe dar:

Schimmelpilze und Bakterien
Mikrobielle Schäden sind sehr häufig in Neu- oder Altbauten vorhanden. Die mikrobiellen Schäden sind nicht immer sichtbar, da diese oftmals in Bauteilkonstruktionen (Fußboden-Dämmmaterial, hinter Gipskartonverkleidungen, im Wärmedämmmaterial der Dachkonstruktion etc.) wachsen.
Die Ursache für einen mikrobiellen Schaden sind u.a. undichte Leitungen, Kondensatschäden, Wärmebrückenprobleme, nicht ausreichende Austrocknungszeit im Neubaubereich, Baufehler u.v.m.

Die häufigsten Symptome sind asthmatische Beschwerden sowie Husten, Kopfschmerzen, Reiszungen der Augen und Nase.

Asbest und Künstliche Mineralfasern (KMF)
Die sehr feinen Faserstäube können schwere Lungenerkrankungen verursachen.

Chemische Gefahrenstoffe
Die nachfolgend aufgeführten chemischen Gefahrenstoffe kommen häufig in verarbeiteten Baumaterialien sowie Farben und Lacken vor:

  • HBCD (Hexabromcyclododecan)

  • PCB (Polychlorierte Biphenyle)

  • PAK (Pentachlorphenol) Holzschutzmittel

  • Formaldehyd

  • Dioxine


Die vorgeschriebenen chemischen Gefahrenstoffe können zu gesundheitlichen Problemen wie Fortpflanzungsstörungen, Kopfschmerzen, Krebs, Unwohlsein, Schädigung des Immunsystem, Nerven- und Organschäden etc. führen.

Radon in Gebäuden
Radon ist ein im Erdgestein vorhandenes Gas. Radongas kann über Undichtigkeiten der Gebäudehülle (z.B. Wand- oder Bodenrisse etc. im Keller) ins Gebäudeinnere eindringen und zu Krebserkrankungen der Gebäudenutzer führen.

Insbesondere in den Bergbaugebieten wird empfohlen, das Gebäude auf Radonkonzentration überprüfen zu lassen.

Nach Einstellung des Kohlebergbaus und Anstieg des Grubenwassers erhöht sich die Gefahr einer Radonbelastung im Gebäude.


Wir bieten Ihnen qualifizierte und zielorientierte Gebäudeuntersuchungen an:

  • Untersuchung des Objektes, Bestandsaufnahme

  • ggf. begleitende Untersuchung durch einen Umweltmediziner 

  • Entnahme von Material- und Luftproben

  • Auswertung / Analyse der Proben im Fachlabor

  • Schadensbeurteilung und Sanierungsempfehlung

  • Erstellung von Sanierungskonzepten

  • Kontrolle und Dokumentation des Sanierungserfolges

 

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