Bergschäden

Seit Jahrhunderten wird in Deutschland Bergbau zur Gewinnung von Rohstoffen betrieben, mit der Folge, dass an der Tagesoberfläche durch die Bodenbewegungen Schäden an Gebäuden und Außenanlagen erzeugt werden.

Schadensaufnahme / Beweissicherung

Der erste Schritt nach der Feststellung eines Schadens ist der wichtigste. Laufen Sie nicht direkt zum Schädiger und fragen dort an was Sie bekommen.

Es macht keinen Sinn, wenn der Schädiger als Schadensverursacher den Schaden bewertet und die Sanierungsmaßnahme oder den Entschädigungsbetrag festlegt.

Wir hören zwar bei jedem zweiten Schadensobjekt, dass der Geschädigte Objekteigentümer mit dem Sachbearbeiter des Schädigers immer gut klar gekommen ist.
Bei genauerer Betrachtungsweise kennen wir jedoch kein Objekt an denen ein größerer Sanierungsumfang als erforderlich, wie oftmals von den Geschädigten vermutet, durchgeführt wurde. Das Gegenteil ist der Fall.

In der Regel schaut sich der Sachbearbeiter kurz die vom Geschädigten angezeigten Schäden kurz an, weitere erforderliche Überprüfungsarbeiten (defekte Außenwandabdichtung etc.) erfolgen oftmals nicht.

Die Schäden und die weitere Vorgehensweise müssen eindeutig beschrieben werden, damit es nicht zukünftig zu Missverständnissen führt.

Die Qualität der Schadensaufnahme und der Dokumentation entscheiden maßgeblich über das weitere Vorgehen:

  • eindeutige Angabe zum Schaden mit Fotos (auch Detailfotos), Rissbreiten etc.

  • eindeutige technische Beschreibung

Da nicht nur die Überprüfungsarbeiten sehr komplex sind, sondern auch die anschließend erforderlichen Sanierungsarbeiten ordentlich geplant und ausgeführt werden sollen, gehen wir mit Ihnen nach dem Feststellen eines Bergschadens bis zum Abschluss der Sanierung gemeinsam den gesamten Weg "Bergschadensregulierung".

Im Downloadbereich befindet sich ein Link für die Buchbestellung beim Fraunhofer IRB-Verlag "Bergschadensregulierung". Untersuchung, Bewertung und Sanierung bergbaulich verursachter Schäden.

 Autor: Andreas Mollinga, Buchpreis 25,- € 

Es steht im Downloadbereich auch eine verkürzte Downloadfassung kostenlos zur Verfügung.

Gründungsmitglied im Interessenverband bergbaugeschädigter Immobilienbesitzer (IVBI) e.V.
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